Deutschland-Wetter, 20.04.2026
Höchstwerte am Nachmittag um 10 bis 18 Grad.
Am Montag zeigt sich der Himmel über Deutschland zweigeteilt. Im Süden und Südwesten des Landes überwiegt ein freundlicher Eindruck: Trotz einiger durchziehender Wolkenfelder scheint zeitweise die Sonne. Das Schauerrisiko bleibt hier gering und beschränkt sich im Wesentlichen auf den unmittelbaren Alpenrand.
Ganz anders gestaltet sich die Situation in einem breiten Korridor, der sich vom Nordwesten über die nördliche Mitte bis weit in den Osten erstreckt: Hier bleibt der Himmel meist dicht bewölkt und es muss wiederholt mit Regenfällen gerechnet werden.
Für den hohen Norden und Nordosten zeichnet sich im weiteren Verlauf jedoch Entspannung ab; die Niederschläge klingen allmählich ab und die Wolkendecke lockert zunehmend auf.
Die Temperaturspanne ist beachtlich: Während unter den Regenwolken kaum mehr als 8 Grad erreicht werden, klettert das Thermometer sonst auf 10 bis 16 Grad. Spitzenreiter ist der Oberrhein, wo milde 18 Grad möglich sind. Ein frischer Nordostwind, der an den Küsten in Böen stark bis stürmisch weht, sorgt im Norden jedoch für ein kühleres Empfinden.
Prognose für die Nacht zum Dienstag
In der kommenden Nacht verlagert sich das Wettergeschehen leicht. Über der Mitte Deutschlands hält sich die starke Bewölkung hartnäckig und sorgt zeitweise für leichten Regen. Im Süden bleibt es wechselnd bewölkt, wobei letzte Schauer an den Alpen allmählich nachlassen. Im Norden klart der Himmel weitgehend auf und es bleibt trocken.
Diese Aufklarung hat unmittelbare Folgen für die Temperaturen. Während die Werte verbreitet zwischen 6 und 0 Grad liegen, sinkt das Thermometer – insbesondere im Norden – in den Frostbereich bis -2 Grad. Empfindliche Pflanzen sollten daher geschützt werden.
Ausblick auf Dienstag und Mittwoch
Der Dienstag bringt der Südhälfte noch viele Wolken und stellenweise leichten Regen oder schwache Schauer. Nördlich der Mittelgebirge setzt sich hingegen das freundliche Wetter durch: Es wird heiter bis sonnig und bleibt trocken bei Höchstwerten zwischen 11 und 16 Grad. Der Nordostwind weht dazu nur noch schwach bis mäßig.
In der Nacht zum Mittwoch verschärft sich die Frostgefahr deutlich. Da der Himmel fast überall aufklart, kühlt die Luft auf 5 bis -3 Grad ab. In Bodennähe ist verbreitet mit leichtem, örtlich sogar mäßigem Frost zu rechnen. Der Mittwoch selbst entschädigt mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zwischen 14 und 19 Grad. Lediglich an der Nordsee bleibt es kühler und im Südwesten kann der Wind, besonders im Schwarzwald, mit stürmischen Böen auffrischen.
Wettertrend 2. Wochenhälfte
Auch in der zweiten Wochenhälfte bleibt uns das Frost-Risiko erhalten. In der Nacht zum Donnerstag und auch zum Freitag muss vor allem in der Mitte und im Süden stellenweise mit Luftfrost bis -2 Grad und verbreitetem Bodenfrost gerechnet werden.
Tagsüber zeigt sich der Donnerstag zweigeteilt: Hochnebel im Norden und strahlender Sonnenschein im Süden, wobei die Temperaturen dort auf bis zu 22 Grad ansteigen können. Es bleibt in allen Landesteilen niederschlagsfrei, was die Trockenheit in den Oberböden regional weiter verstärken könnte.
Hier findet Ihr den Niederschlags-Radarfilm.
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